Vortragsveranstaltung des JuFo am 29.11.: Lena Sara Evang - Zu islamischen Spielarten des Antisemitsmus

Mittwoch, 29. November 2017 - 19 Uhr - Universität Hamburg - ESA W 221, Edmund-Siemers Allee 1, 20146 Hamburg

Zu islamischen Spielarten des Antisemitsmus: al-Salibja al-Alamija ("Welt-Kreuzzüglertum") und al-Jahudja al-Alamija ("Weltjudentum")

Spätestens seit nach den Anschlägen des 11. September überall die Ideologie Al-Qaidas und die Reaktionen auf die Anschläge in weiten Teilen der islamischen Welt bekannt wurden, kann man wissen, daß es einen immensen islamis(tis)chen Antisemitismus gibt. Wenn man genau hinsah, sich mit Antisemitismus näher beschäftigte, dann konnte man das schon vorher wissen. So setzte der wichtigste Theoretiker der Moslembruderschaft al-Salibja al-Alamija ("Welt-Kreuzzüglertum") und al-Jahudja al-Alamija ("Weltjudentum") als die große Verschwörung zur Zerstörung des Islam gleich, während der Moslembruderschafts-Gründer Hasan al-Banna in der Zeit des Zweiten Weltkriegs in Radiopropaganda erklärte, der Bruder Adolf Hitler sei heimlich zum Islam konvertiert, nenne sich nun Hitler al Hadsch, habe eine Mekkapilgerfahrt unternommen und würde bald kommen, um seine Brüder von den Briten zu befreien.

Mit dem Vortrag will Lena Sara Evang einen Überblick zur Genese des modernen Antisemitismus islamischer Formen geben und dann auf die Lage in Europa und die Untätigkeit, bzw. Mitschuldigkeit der EuropäerInnen eingehen, wenn es darum geht islamischen Antisemitismus zu erkennen, klar zu benennen und entschieden zu bekämpfen.

Die Veranstaltung ist Teil einer Vortragsreihe der DIG Hochschulgruppe Hamburg im Wintersemster 2017/18.

 
 

Informationen des Präsidiums