Vortragsveranstaltung des JuFo am 10.01.: Vereinte Nationen gegen Israel - Alex Feuerherdt

Mittwoch, 10. Januar 2018 - 19 Uhr - Universität Hamburg, Raum 221 im Westflügel (ESA W) des Hauptgebäudes an der Edmund-Siemers-Allee.

Vortrag & Diskussion mit Alex Feuerherdt

Vereinte Nationen gegen Israel
Wie die Uno den jüdischen Staat delegitimiert

Kein anderes Land steht bei den Vereinten Nationen so häufig am Pranger wie Israel. Der UN-Menschenrechtsrat beispielsweise hat den jüdischen Staat in seinen Resolutionen häufiger verurteilt als alle anderen Länder dieser Welt zusammen. Auch die Generalversammlung der Uno beschäftigt sich in ihren Diskussionen weitaus öfter mit der einzigen Demokratie im Nahen Osten als etwa mit Syrien oder dem Iran. Die UN-Frauenrechtskommission hat Israel unlängst als einziges Land für die Verletzung von Frauenrechten kritisiert, für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schädigt weltweit niemand die Gesundheit von Menschen und die Umwelt so stark wie Israel. Und das sind nur einige wenige Beispiele von vielen. Ein Beschluss wie der UN-Teilungsplan von 1947, der die Grundlage für die Proklamation des Staates Israel bildete, wäre heute wohl undenkbar.

Wie kommt es, dass sich der jüdische Staat derart im Visier der Vereinten Nationen und ihrer Untereinrichtungen befindet? Liegt das tatsächlich an Israel selbst – oder gibt es dafür womöglich ganz andere Gründe? Wie ist die Uno heute überhaupt aufgestellt, und worin unterscheidet sie sich von früheren Jahren? Welches Verständnis von den Menschenrechten herrscht bei ihren Mitgliedern vor?

Der Referent Alex Feuerherdt ist freier Publizist und lebt in Köln. Er schreibt für verschiedene Print- und Online-Medien zu den Themen Israel, Nahost, Antisemitismus und Fußball, unter anderem für die Jüdische Allgemeine, n-tv.de, die Jungle World und die Medienbeobachtungsstelle Naher Osten in Wien. Außerdem ist er Betreiber des Blogs Lizas Welt.


Die Veranstaltung ist Teil der Vortragsreihe der DIG Hochschulgruppe Hamburg im Wintersemester 2017/18.

 
 

Informationen des Präsidiums