Film und Diskussion am 30.01.: „Den Nazis ein Dorn im Auge“ - Zur Geschichte des Israelitischen Krankenhauses in St. Pauli

Montag, 30. Januar 2017 - 19:00 Uhr - Jüdisches Bildungszentrum Chabad e. V., Rothenbaumchaussee 19, 20148 Hamburg




Der Dokumentarfilm ist von Bertram Rotermund und Rudolf Simon in Zusammenarbeit mit dem „St. Pauli-Archiv“ erstellt worden, gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg. Nur wenigen HamburgerInnen ist bekannt, dass sich im heutigen Ortsamt St.Pauli in der Simon-von-Utrecht-Straße von 1843 bis 1939 das Jüdische Krankenhaus befand. Es stand allen Menschen unabhängig von Herkunft und Religion offen, vor 1933 waren fast 70% der PatientInnen nicht jüdisch. Aufgrund seiner guten medizinischen Versorgung war es weit über die Grenzen des Stadtteils hinaus beliebt und geachtet. Ab 1933 wurde es von den Nazis systematisch demontiert und 1939 geschlossen. ZeitzeugInnen, deren Angehörige und HistorikerInnen schildern in Interviews diesen Prozess der Demütigung, Entrechtung, Vertreibung und Ermordung von PatientInnen und MitarbeiterInnen.

 

Anschließend stehen die Autoren und der Medizinhistoriker Dr. Harro Jenss für Fragen und zur Diskussion zur Verfügung.

 

Die DIG Hamburg bittet um Anmeldung der BesucherInnen über die Telefonnummer 040/37 67 81 38 oder kontakt[at]dighamburg.de.

 

Bitte bringen Sie zum Einlass der Veranstaltung Ihren Personalausweis mit.


 
 

Informationen des Präsidiums